24-Jähriger nach Angriff auf israelisches Generalkonsulat in München angeklagt
Nach einem Angriff auf das israelische Generalkonsulat im März in München hat die Generalstaatsanwaltschaft in der bayerischen Landeshauptstadt Anklage gegen einen 24-Jährigen erhoben. Der aus dem Jemen stammende Mann soll aus einer "gefestigten israelfeindlichen Haltung" heraus mehrere faustdicke Steine gegen das Generalkonsulat geworfen haben, wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch erklärte. Herbeigeeilten Polizisten soll er zu verstehen gegeben haben, dass er eine Sprengstoffexplosion herbeiführen und eine Vielzahl von Menschen töten wollte.
Nach einem Sachverständigengutachten ist bei dem Mann von einer verminderten Schuldfähigkeit auszugehen. Nachdem er zunächst in Untersuchungshaft war, befindet er sich mittlerweile in einem Krankenhaus. Die Generalstaatsanwaltschaft wertet die Attacke als Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, Sachbeschädigung und besonders schweren tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Während seiner Festnahme soll der Mann in Richtung von Polizisten getreten und mit dem Kopf gegen sie gestoßen haben. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand. Am Gebäude entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa tausend Euro.
F.Morgan--VC