Iran: Terror ohne Zukunft?
Der Tod des langjährigen obersten Führers der Islamischen Republik Iran, des ruchlosen Terroristen und Massenmörders Ali Khamenei (86†), während der Eskalation eines regionalen Krieges zwischen Iran und der von den USA unterstützten israelischen Koalition hat das iranische Terror-Regime im März 2026 in eine neue Phase katapultiert. Erstmals seit der islamischen Revolution von 1979 wurde nicht ein hochrangiger Geistlicher, sondern Khameneis Sohn Mojtaba Hosseini Khamenei (56) zum obersten Führer ernannt.
Die Ernennung erfolgte am 8. März 2026 durch die Expertenversammlung – ein Gremium aus 88 geistlichen Männern – mitten in einem Krieg, der Ölterminals, Wasserwerke und zivile Infrastruktur der Golfstaaten in Brand setzte. Schon die Umstände der Übergabe sind beispiellos und dramatisch: ein dynastischer Machtwechsel in einer islamistischen Republik, in der sich bisher alle Herrscher auf revolutionäre Legitimation beriefen. Während sich die iranische Staatsführung hinter dem neuen Führer scharte, kritisierten selbst regimetreue Politiker das Prinzip der Erbfolge.
Wer ist Mojtaba Khamenei?
Mojtaba Hosseini Khamenei wurde 1969 in Maschhad geboren. Er gilt als ein zurückhaltender, eher introvertierter Theologe, der nie ein Regierungsamt innehatte. Doch hinter den Kulissen baute er sich in den letzten Jahren ein Netzwerk aus hardlinenden Klerikern, Geschäftsleuten und Generälen der Revolutionsgarden auf. Analysen zeigen, dass er über die sogenannten Basij‑Milizen und den Geheimdienst der Revolutionsgarden engen Kontakt zur Sicherheitsapparatur pflegte. Schon vor den Protesten von 2009 tauchte sein Name im Zusammenhang mit der brutalen Repression des iranische Machtzirkels gegen wehrlose Studierenden auf, und während der großen Proteste von 2019 und 2022 soll er laut internen Berichten an der mörderischen Niederschlagung beteiligt gewesen sein. Kritiker im Land werfen ihm zudem vor, massiv von Schmuggelgeschäften profitiert zu haben: In den 2010er Jahren tauchten Berichte über Milliardenbeträge aus dem illegalen Verkauf von Rohöl, Edelmetallen und Immobilien auf, auch gehortet in der Bundesrepublik Deutschland.
Obwohl Mojtaba Khamenei nur selten öffentlich auftritt und in religiösen Schulen Lehrveranstaltungen abhielt, besaß er de facto Einfluss auf die Revolutionsgarden und das Finanzimperium seines Vaters. Viele Iranerinnen und Iraner sahen in ihm seit Jahren den designierten Nachfolger. Der Ruf „Mojtaba, mögest du sterben, ohne die Führung zu sehen“ wurde auf Demonstrationen skandiert – ein Ausdruck der Ablehnung gegenüber einer dynastischen Nachfolge.
Mehrere Faktoren lassen befürchten, dass Mojtaba Khamenei eine noch repressive und militaristische Linie verfolgen wird:
- Militärische Verankerung: Anders als sein Vater, der zwischen den Machtblöcken manövrierte, ist Mojtaba eng mit den Revolutionsgarden und deren Kommandeuren verbunden. Seine Ernennung fand mitten im Krieg statt, und unmittelbar nach seiner Wahl schworen die Streitkräfte ihre Treue. Damit hat das Militär einen entscheidenden Einfluss auf die Staatsführung gewonnen.
- Harter Kurs in der Außenpolitik: Bereits wenige Tage nach seinem Amtsantritt gab er den Befehl zur Fortsetzung der Angriffe auf israelische, saudische und amerikanische Ziele. Laut internationalen Medien wollen israelische und US-amerikanische Militärs ihn als direkten Kriegsgegner betrachten. Saudi-Arabien warnte, Iran werde der „größte Verlierer“ sein, wenn es die Angriffe fortsetze.
- Aggressive Atompolitik: Mojtaba könnte, so die Sorge von Diplomaten, erstmals das iranische Atomprogramm auf eine tatsächliche Bombe hin ausrichten. Obwohl die US-Luftangriffe Teile der Nuklearanlagen zerstört haben, existiert noch immer hochangereichertes Uran. Während Ali Khamenei 2010 die Herstellung von Nuklearwaffen als „Haram“ (religiös verboten) bezeichnete, äußerte sein Sohn mehrfach, dass Iran zur Abschreckung eine atomare Option benötige.
- Terror-Repression nach innen, gegen das egenen Volk: Sein Aufstieg ist das Ergebnis eines dynastischen Projekts, das den Einfluss radikaler Sicherheitskreise festigt. Schon jetzt berichten Aktivisten von Massenfestnahmen und Hinrichtungen – die Zahl der Exekutionen nahm im Frühjahr 2026 weiter zu. Laut AP News wurde eine „Welle von Exekutionen“ befürchtet, nachdem drei junge Männer gehängt wurden. Wenn Mojtaba diesen Kurs fortsetzt, könnte die Zivilgesellschaft weiter marginalisiert werden.
Was ist die Reaktionen in der iranischen Bevölkerung aus den Krieg?
Die Kommentare unter dem viralen Video „Next goal? Why the new Supreme Leader will be even worse than his father“ von VisualPolitik DE geben einen Einblick in die Stimmung vieler Zuschauer. Einige Nutzer äußern offen die Meinung, Mojtaba sei noch „schlimmer als sein Vater“, andere bezweifeln, dass er sich lange im Amt halten kann und sehen in ihm lediglich eine Marionette der Revolutionsgarden. Wiederholt wurde darauf hingewiesen, dass Hass nichts im Glauben verloren habe und dass die ideologische Radikalisierung des Regimes vor allem den einfachen Menschen schadet. Mehrere Kommentatoren warnen vor einer Eskalation, die „wie im Zweiten Weltkrieg“ in flächendeckenden Bombenkriegen enden könnte. Diese Stimmen zeigen, wie groß die Angst vor weiterer Gewalt und staatlicher Willkür ist.
Der Machtwechsel in Teheran hat unmittelbare Auswirkungen auf die globale Sicherheit und Wirtschaft:
- Öl- und Gaspreise: Schon kurz nach dem Beginn der Angriffe stiegen die Preise für Rohöl auf über 100 US-Dollar pro Barrel. Qatar drosselte seine Gasproduktion, und Investoren rechnen mit Lieferengpässen und steigender Inflation. Europäische Staaten bereiten Notfallpläne für Energieimporte vor.
- Sicherheitsrisiken für den Golf: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain sehen ihre Entsalzungsanlagen, Pipelines und Raffinerien unter Beschuss. Der Angriff auf eine saudische Ölanlage verdeutlicht, wie verletzlich die kritische Infrastruktur der Golfstaaten ist.
- Globale Konfliktgefahr: Der Krieg in Iran zieht Stellvertreterakteure wie die libanesische Hisbollah, schiitische Milizen im Irak und die Huthis im Jemen an. Israel droht offen, den neuen Führer und seine Umgebung zu eliminieren, während US-Truppen in Saudi-Arabien, Bahrain und Jordanien unter Beschuss stehen. Die Gefahr eines Flächenbrandes im Nahen Osten ist real.
Was die Weltgemeinschaft tun sollte
Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, einer radikalisierten Führung entgegenzutreten, ohne die iranische Bevölkerung zu bestrafen. Folgende Maßnahmen bieten sich an:
- Gezielte Sanktionen statt Kollektivbestrafung: Sanktionen sollten sich auf Entscheidungsträger des Regimes, die Revolutionsgarden und deren wirtschaftliche Netzwerke konzentrieren, nicht jedoch auf Medikamente, Lebensmittel und humanitäre Güter. Der jahrzehntelange Boykott hat gezeigt, dass umfassende Embargos vor allem einfache Menschen treffen.
- Diplomatische Isolation der Führungsriege: Länder, die noch Beziehungen nach Teheran unterhalten, sollten die Legitimität des dynastischen Machtwechsels in Frage stellen und die Ernennung Mojtaba Khameneis nicht anerkennen. Gleichzeitige diplomatische Kanäle zu oppositionellen Kräften sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen müssten gestärkt werden.
- Unterstützung der iranischen Zivilgesellschaft: Menschenrechtler, Journalisten und oppositionelle Gruppen brauchen sicheren Zugang zu Kommunikationsmitteln, rechtliche Unterstützung und Schutz vor Repression. Exil-Iraner können als Vermittler fungieren und globale Aufmerksamkeit auf die Lage im Land lenken. Asylverfahren für gefährdete Oppositionelle sollten vereinfacht werden.
- Stärkung regionaler Sicherheit: Die Nachbarstaaten sollten ihre Verteidigungssysteme koordinieren, um weitere Angriffe abzuwehren. Gleichzeitig müssen internationale Akteure deeskalierend wirken, um einen direkten Krieg zwischen Iran, Israel und den USA zu verhindern. Verhandlungen über regionale Sicherheitsstrukturen sind überfällig.
- Hinterlegung von Kriegsverbrechen: Internationale Gerichte und Menschenrechtsorganisationen müssen Beweismaterial zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen sammeln. Verantwortliche sollten persönlich zur Rechenschaft gezogen werden, damit sich Repression und Korruption nicht lohnen.
- Förderung einer säkularen Alternative: Langfristig braucht Iran einen politischen Neuanfang. Exiloppositionen wie der Nationale Widerstandsrat oder säkulare Bewegungen im Land verfolgen unterschiedliche Programme, aber sie eint der Wunsch nach demokratischer Selbstbestimmung und Trennung von Religion und Staat. Die Welt sollte diese Kräfte unterstützen, ohne sich in ihre Struktur einzumischen.
Fazit und Ausblick auf die nahe Zukunft:
Der Tod von Ali Khamenei und die Ernennung seines Sohnes Mojtaba Khamenei zum obersten Führer markieren einen Wendepunkt. Inmitten eines Krieges, der bereits tausende Opfer fordert und globale Energiepreise in die Höhe treibt, installiert das Regime eine dynastische Nachfolge und zementiert die Macht der Revolutionsgarden. Mojtaba Khamenei gilt als kompromissloser Hardliner mit engen Verbindungen zum Sicherheitsapparat und einer Vergangenheit voller Korruptionsvorwürfe. Sollte er seine harte Linie beibehalten, droht dem Iran eine weitere Spirale aus Unterdrückung, wirtschaftlicher Isolation und militärischer Eskalation.
Die internationale Gemeinschaft muss daher konsequent zwischen Bevölkerung und Regime unterscheiden. Nur durch zielgerichtete Sanktionen, den Schutz von Zivilisten und die Förderung demokratischer Alternativen kann der Weg für eine friedliche und pluralistische Zukunft Irans bereitet werden. Eine solche Strategie könnte der „Terror‑Diktatur“ den Nährboden entziehen, ohne den Menschen im Land noch mehr Leid aufzubürden.
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