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Nordzucker schließt Zuckerfabrik in Dänemark: 150 Jobs betroffen
Der deutsche Zuckerproduzent Nordzucker kündigt das Ende der Produktion in seiner Fabrik in Nakskov, Dänemark, an. Bis Anfang 2027 werden die Anlagen stillgelegt, was den Wegfall von 150 Arbeitsplätzen auf der Insel Lolland bedeutet. Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund sinkender Zuckerverbrauchszahlen und extremer Preisdruck durch Überkapazitäten in der europäischen Branche.
Forschungseisbrecher "Polarstern" legt zwei Millionen Seemeilen zurück
Der deutsche Forschungseisbrecher "Polarstern" hat nach mehr als 40 Jahren im Dienst eine Entfernung von zwei Millionen Seemeilen zurückgelegt - das entspricht rund 3,7 Millionen Kilometern oder gut 92 Erdumrundungen. Die symbolträchtige Marke erreichte das Schiff am Mittwoch bei einer Forschungsmission im Nordpolarmeer, wie das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven am Donnerstag mitteilte. Die "Polarstern" gehört zu den bekanntesten deutschen Schiffen. Weltweit für Schlagzeilen sorgte sie 2019 und 2020 mit einer historischen Arktisexpedition.
Betriebsräte im Schiffbau sehen Aufschwung bei Werften - vor allem Marineschiffbau
Die Geschäftsaussichten der norddeutschen Werften sind nach einer Umfrage unter Betriebsräten äußerst vielversprechend. Die Befragten erwarteten für die kommenden zwölf Monate 1700 neue Arbeitsplätze, teilte die IG Metall Küste am Donnerstag mit. Die Auftragsbücher vieler Werften seien gut gefüllt. Vor allem der Marineschiffbau treibt demnach die positive Entwicklung voran.
Milliardeninvestition: Schwarz Gruppe plant riesiges Rechenzentrum bei Rostock
Angetrieben von erneuerbaren Energien soll nahe Rostock ein großes neues Rechenzentrum entstehen. Die Schwarz Gruppe, zu der Lidl und Kaufland zählen, will dafür bis 2033 bis zu 5,6 Milliarden Euro investieren, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) sagte bei einer Pressekonferenz in Schwerin, ihr Bundesland werde "in vielfacher Weise profitieren".
Quallenplage in Frankreich führt erneut zu Atomreaktor-Abschaltung
Das größte Atomkraftwerk Europas im nordfranzösischen Gravelines ist erneut Opfer einer hitzebedingten Quallenplage: Ein erst vor einer Woche wieder hochgefahrener Atomreaktor wurde erneut vom Netz genommen, weil zahlreiche Quallen das Filtersystem zu verstopfen drohten, wie der Energiekonzern EDF am Donnerstag mitteilte. Ein weiterer Reaktor wurde deswegen gedrosselt.
FMCH fordert Moratorium für Tardoc-Höchstgrenze
Die Fachärztekammer der Schweiz (FMCH) hat den Bundesrat aufgefordert, die Einführung einer Höchstgrenze für die täglichen Taxpunkte im Tardoc vorerst auszusetzen. Der Verband argumentiert, dass die aktuellen Instrumente bereits ausreichen und eine Neubewertung der Infrastrukturkosten Vorrang haben muss.
ADAC: Jeder vierte Deutsche fährt in den Camping-Urlaub
Die Zahl der deutschen Camping-Urlauber hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Jeder Vierte ab 16 Jahren verreist mittlerweile gerne mit Zelt, Wohnwagen oder übernachtet im Mobilheim, wie aus einer Marktforschungsumfrage hervorgeht, die der ADAC am Donnerstag in München vorstellte. Das entspreche rund 17 Millionen Menschen. Im Vergleich zum Jahr 2023 sei der Anteil um vier Prozentpunkte gestiegen.
US-Chiphersteller Nvidia verdoppelt Quartalsumsatz
Der US-Chipriese Nvidia profitiert weiter vom Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI): Im zweiten Quartal übertraf der Konzern mit einer Verdopplung seiner Umsätze die Markterwartungen und rechnet auch künftig mit einer anhaltend hohen Nachfrage nach Hardware für KI-Rechenzentren. Das US-Technologieportal "The Information" berichtete am Mittwoch zudem, dass Nvidia eine milliardenschwere Übernahme ins Auge fasst und die Programmierplattform Hugging Face kaufen will.
Apobank erzielt im ersten Halbjahr 2026 Überschuss von 52,5 Millionen Euro
Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) hat im ersten Halbjahr 2026 einen Jahresüberschuss von 52,5 Millionen Euro erzielt. Neben dem positiven Ergebnis stiegen die Bilanzsumme auf 53,8 Milliarden Euro sowie die Anzahl der Kunden um rund 3.000 auf knapp 516.800 an. Die Bank verweist auf eine gestiegene Nachfrage nach Finanzierungen für Praxis- und Apothekengründungen.
Frei erwartet "Gleichschritt" von Union und SPD bei Fraktionsklausur
Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) erwartet von der Klausurtagung der Koalitionsfraktionen ein Signal der Geschlossenheit angesichts der anstehenden Reformvorhaben. Er sei "zuversichtlich", dass Union und SPD bei der Klausur in Münster zu einem "Gleichschritt" finden, um die "enormen Reformvorhaben" umzusetzen, sagte Frei am Donnerstag dem Sender Phönix. Dies gelte auch für die umstrittene Rentenreform: Hier appellierte Frei an die Kompromissbereitschaft der Fraktionen.
Rente mit 63: Warken zeigt Kompromisslinien auf
In der Debatte um die Abschaffung der so genannten Rente mit 63 hat Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU) Kompromisslinien aufgezeigt. "Das Aus der Rente mit 63 kann nicht ab dem ersten Tag kommen", sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag den Sendern RTL und ntv. Es werde "eine Zeit des Übergangs geben, bis das in Kraft tritt, und Härtefallregelungen für besondere Lebensläufe", fügte sie hinzu.
Ifo: Unternehmen streichen weniger Jobs - In Summe aber weiter Arbeitsplatzabbau
Die Unternehmen in Deutschland wollen laut Umfrage des Ifo-Instituts weniger Stellen abbauen als bisher. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer stieg von 93,0 Punkten im Juli auf 94,8 Punkte im August, wie das Institut in München am Donnerstag mitteilte. Das sei der höchste Wert seit Mai 2025. Ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser sprach von einer "leichten Aufwärtsbewegung". In Summe würden aber immer noch Arbeitsplätze abgebaut.
Reallöhne steigen im zweiten Quartal um 1,5 Prozent
Die Reallöhne in Deutschland haben im zweiten Quartal von April bis Juni leicht zugelegt: Sie stiegen um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im ersten Quartal hatten sie um 1,8 Prozent zugelegt. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung sprach von einer guten Nachricht für die Beschäftigten und für die Konjunktur.
Miersch verteidigt Abschaffung der "Rente mit 63" - Sonderregeln für Härtefälle
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch will im Grundsatz an der geplanten Abschaffung der sogenannten "Rente mit 63" festhalten, peilt aber Sonderregelungen für Härtefälle an. "Grundsätzlich halten wir das für eine richtige Grundlage", sagte Miersch am Donnerstag im Deutschlandfunk mit Blick auf die von der Rentenkommission empfohlene Abschaffung. Allerdings nehme er auch an der eigenen Basis große Kritik daran wahr, sagte der SPD-Politiker kurz vor Beginn der Klausurtagung der Koalitionsfraktionen in Münster. "Man wäre ein schlechter Parlamentarier, wenn man einfach darüber hinweggehen würde."
"Durchbruch": Tarifabschluss im Einzelhandel in NRW erzielt
Nach monatelangen "komplizierten und schwierigen" Verhandlungen haben sich Arbeitgeber und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Nordrhein-Westfalen auf einen ersten Tarifabschluss im Einzelhandel geeinigt. Der Handelsverband Deutschland (HDE) sprach am späten Mittwochabend von einem "Durchbruch". Es werde erwartet, dass dieser Abschluss Signalwirkung für die übrigen Tarifgebiete im Einzelhandel haben werde.
Verbraucherstimmung deutlich verbessert
Die Konsumstimmung in Deutschland hat sich deutlich verbessert. Der vom Institut für Marktentscheidungen (NIM) ermittelte Konsumklima-Index für September legte um 2,8 Punkte auf minus 26,6 Punkte zu, wie das Nürnberger Institut am Donnerstag mitteilte. Demnach wollen die Verbraucherinnen und Verbraucher etwas weniger sparen und erwarten vor allem, dass sich ihre Einkommenssituation verbessert.
TK-Umfrage: Fast die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze in sozialen Medien
Fast die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland befürwortet ein Social-Media-Verbot bis zu einer gewissen Altersgrenze. In einer Umfrage unter Zwölf- bis 17-Jährigen, welche die Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag veröffentlichte, sprachen sich 47 Prozent dafür aus und nannten im Schnitt eine Altersgrenze von 14 Jahren. Acht Prozent der Befragten unterstützen demnach ein grundsätzliches Verbot für Kinder und Jugendliche.
Chiphersteller Nvidia legt im Quartalsumsatz um mehr als das Doppelte zu
Der Chiphersteller Nvidia hat mit seinem Quartalsergebnis die Erwartungen an den Märkten übertroffen. Das vom Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) profitierende US-Unternehmen erzielte zwischen Mai und Juli einen Umsatz von 96,2 Milliarden Dollar (82,5 Milliarden Euro), das war mehr als doppelt so viel wie im entsprechenden Vorjahreszeitraum, wie Nvidia am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem Umsatz von etwa 92 Milliarden Dollar gerechnet.
Nvidia verdoppelt Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal
Aufgrund der anhaltenden Nachfrage nach KI-Rechenkraft hat Nvidia im zweiten Geschäftsjahr seine Finanzzahlen deutlich verbessert. Der Umsatz verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr auf 96,2 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn um 126 Prozent auf 59,7 Milliarden Dollar stieg. Trotz dieser Ergebnisse sank die Aktie zunächst leicht.
Ex-"Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe mit 66 Jahren gestorben
Der ehemalige "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe ist tot. Der Schauspieler starb im Alter von 66 Jahren, wie der SWR am Mittwoch in Stuttgart bekannt gab. Hoppe hatte von 1996 bis 2018 den Kommissar Mario Kopper im Ludwigshafener SWR-"Tatort" an der Seite von Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal in 57 Filmen gespielt. "Ich bin zutiefst erschüttert, dass mein Kollege und Freund Andi verstorben ist", erklärte Folkerts. Eine "tiefe Freundschaft" habe sie mit dem Kollegen verbunden.
Bill Gates fordert Roboter-Steuer und andere Auflagen für KI
Microsoft-Gründer Bill Gates hat in einem Brandbrief vor den Risiken Künstlicher Intelligenz (KI) gewarnt. Niemand habe bisher einen Plan, wie sich die Gefahren der Technologie eindämmen ließen, schrieb Gates in einem fast 6000 Wörter langen Essay, der auf seinem Blog veröffentlicht wurde. Er forderte, bestimmte Arbeitsplätze für Menschen zu reservieren - selbst wenn KI die Aufgaben deutlich schneller erledigen könne.
Mehr und günstigere Fernwärme: Gesetzespaket soll Versorgern und Verbrauchern helfen
Mehr Haushalte in Deutschland sollen an Fernwärmenetze angeschlossen werden, zugleich soll Fernwärme günstiger und auch grüner werden. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch die Eckpunkte für ein Gesetzespaket, das einen Ausgleich zwischen den Interessen von Kunden, insbesondere Mietern, und den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur schaffen soll.
Social-Media-Sucht: Meta zahlt Bundesstaaten in Vergleich 16 Milliarden Dollar
Der Mutterkonzern von Instagram und Facebook hat in einem Prozess um die mutmaßliche Social-Media-Sucht von Minderjährigen einen Vergleich erzielt: Der Meta-Konzern von Mark Zuckerberg willigte in die Zahlung von 16,7 Milliarden Dollar (14,3 Milliarden Euro) ein, wie aus Gerichtsakten vom Mittwoch hervorgeht. Meta erklärte sich zudem zu Änderungen an seinen Online-Netzwerken bereit, um Kinder und Jugendliche besser vor Risiken zu schützen.
Mehr und günstigere Fernwärme: Bundeskabinett verabschiedet Gesetz
Mehr Haushalte in Deutschland sollen an Fernwärmenetze angeschlossen werden, zugleich soll Fernwärme günstiger und auch grüner werden. Das Bundeskabinett verabschiedete am Mittwoch ein Gesetz, das einen Ausgleich zwischen den Interessen von Kunden, insbesondere Mietern, und den notwendigen Investitionen in die Infrastruktur schaffen soll.
Merz hält an Aus für "Rente mit 63" fest - Kabinett beendet Klausur
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will die geplante Abschaffung der "Rente mit 63" durchsetzen - auch gegen Kritik aus der eigenen Partei. Die Koalition sei sich einig, "dass wir alle Anreize zur Frühverrentung beenden müssen", sagte Merz am Mittwoch zum Abschluss einer Kabinettsklausur im brandenburgischen Neuhardenberg. Der Kanzler kritisierte dabei auch die ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten, die sich gegen die Rentenpläne gestellt hatten.
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer gestiegen - Kritik an Steuererlassen
Der Staat hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Geld durch die Erbschaft- und Schenkungsteuer eingenommen, vor allem durch Übertragungen großer Vermögen. Die Einnahmen stiegen im Vorjahresvergleich um 61 Prozent auf rund 21 Milliarden Euro und damit auf einen neuen Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. 34 Großerbinnen und -erben erhielten Steuererlasse von insgesamt 3,7 Milliarden Euro - das kritisierte unter anderem der DGB.
VW-Chef Blume stellt Belegschaft in Emden auf Einschnitt ein - Schließung möglich
Der Vorstandsvorsitzende des Volkswagen-Konzerns, Oliver Blume, hat die Beschäftigen im Werk im ostfriesischen Emden auf harte Einschnitte eingestellt. In dem Werk seien bereits die Kosten gesenkt worden, doch "der Weg ist noch nicht zu Ende", sagte Blume am Mittwoch bei einer Betriebsversammlung an dem Standort. Mittelfristig steht auch eine Werksschließung zur Debatte, wie der Konzernchef andeutete.
Verwirrung um Zuckersteuer: Doch keine Abgabe auf Getränke mit Süßstoff
Verwirrung rund um die geplante Steuer auf zuckerhaltige Getränke: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stellte am Mittwoch klar, dass eine solche Abgabe nicht für Getränke mit Süßstoff wie Cola Zero gelten soll. Entsprechende Vorschläge aus seinem Ministerium hatten zuvor für Wirbel gesorgt. An einer Ausweitung auf andere Getränke als Erfrischungsgetränke soll aber offenbar festgehalten werden.
Merz sieht Verantwortung für Hitzeschutz bei Ländern: Es mangelt nicht an Geld
Nach der Kabinettsklausur hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Rufen nach mehr Bundesmitteln für den Klima- und Hitzeschutz eine Absage erteilt. Die Bundesregierung stehe zur Einhaltung ihrer Klimaschutzziele, sagte Merz nach dem zweitägigen Kabinettstreffen auf Schloss Neuhardenberg in Brandenburg am Mittwoch. "Es mangelt uns nicht an Programmen und es mangelt nicht an Geld." Der Kanzler kündigte aber die Prüfung möglicher Hilfen für Land- und Forstwirtschaft wegen Dürre und Waldbränden an.
Angriffe auf deutsche Wirtschaft: Spur führt häufiger zu ausländischen Geheimdiensten
Angriffe auf die deutsche Wirtschaft in Form von Datendiebstahl oder Sabotage werden von den Unternehmen immer häufiger fremden Nachrichtendiensten zugeordnet. Zwar bleibe die Organisierte Kriminalität weiter die "wichtigste Tätergruppe", teilte der Digitalverband Bitkom am Mittwoch zur Vorstellung des neuen Wirtschaftsschutzberichts mit. Jedoch konnten demnach 37 Prozent der betroffenen Unternehmen mindestens einen Angriff in den vergangenen zwölf Monaten einem fremden Nachrichtendienst zuschreiben - deutlich mehr als im Vorjahr.
Flugbegleiterin in Frankreich: Brustkrebs als Berufskrankheit anerkannt
Eine Flugbegleiterin hat in Frankreich nach langem juristischem Kampf die Anerkennung ihrer Brustkrebserkrankung als Berufskrankheit erreicht. Das Gericht von Bayonne verwies in einem nun bekannt gewordenen Urteil von Juli auf die Nachtarbeit, ionisierende Strahlung und Passivrauchen. Diese Faktoren könnten die Erkrankung demnach befördert haben. Die heute 59 Jahre alte Sophie Lainault hatte von 1989 bis 2019 als Flugbegleiterin und Kabinenchefin für Air France gearbeitet.
Datenschützer gehten wegen "Schattendatenbank" gegen Schufa vor
Die österreichische Datenschutzorganisation Noyb will gerichtlich gegen die deutsche Auskunftei Schufa wegen der massenhaften Speicherung alter Verbraucherdaten vorgehen. "Die Schufa verarbeitet heimlich Daten, die laut eigenen Angaben längst gelöscht sein müssten und verdient damit letztlich Geld", erklärte der Noyb-Jurist Martin Baumann am Mittwoch. Die Schufa erklärte, sie halte sich an die Gesetze.