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Senegal beschließt Verdopplung von Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Paare
Das Parlament im Senegal hat ein Gesetz zur Verdopplung der Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen verabschiedet. Der am Mittwoch fast einstimmig beschlossene Gesetzesentwurf sieht eine Haftstrafe von fünf bis zehn Jahren für homosexuelle Paare wegen "widernatürlicher Handlungen" vor. Bislang lag die Strafe bei ein bis fünf Jahren Haft.
Köster Holding kauft Traditionsunternehmen Wacker Bau
Familienunternehmen investiert in die Präsenz am Oberrhein und stellt Weichen für die Zukunft
Reviuxx startet in Europa: Mehr Bewertungen, mehr Umsatz
Neue Software erhöht Sichtbarkeit und Conversion durch mehr Reviews, schnelle Antworten und klare Kennzahlen, für messbares Umsatzwachstum.
Trump: Auch USA geben strategische Ölreserven teils frei
Nach Deutschland geben auch die USA ihre strategischen Ölreserven im Iran-Krieg teilweise frei. US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwoch am Rande eines Besuchs in Cincinnati im Bundesstaat Ohio einem Lokalsender, der US-Ölvorrat werde "ein bisschen reduziert, und dadurch sinken die Preise". Die USA, Deutschland und die anderen Mitgliedsländer der Internationalen Energie-Agentur (IEA) hatten zuvor die bislang größte Freigabe ihrer Notfallreserven beschlossen.
Spitzen der Koalition beraten in Berlin über weiteres Vorgehen
In Berlin sind die Spitzen der Regierungskoalition zu Beratungen zusammengekommen. Der Koalitionsausschuss, der in Form eines Arbeitstreffens stattfindet, begann am frühen Abend, wie aus Parteikreisen bekannt wurde. Eine Unterrichtung der Presse war zunächst nicht geplant. Ob Beschlüsse gefällt werden, blieb unklar.
Lufthansa bietet trotz Streiks 60 Prozent aller Langstreckenflüge an
Trotz der Pilotenstreiks bei der Lufthansa und ihrer Tochter Cityline am Donnerstag und Freitag kann die Lufthansa nach eigenen Angaben mehr als die Hälfte ihres Flugprogramms aufrechterhalten. Bei Langstreckenverbindungen liege der Anteil "bei 60 Prozent", teilte die Fluggesellschaft am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Die Frachtsparte Lufthansa Cargo muss demnach nur 20 Prozent ihrer für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge absagen.
Bundesbank gibt Umbaupläne für Frankfurter Zentrale auf und sucht neuen Sitz
Die Bundesbank hat die teuren Umbaupläne für ihren Sitz in Frankfurt aufgegeben und sucht nun nach einem neuen Standort. "Die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung hat klar ergeben, dass der Kauf einer Immobilie deutlich kostengünstiger ist als eine Unterbringung der Bundesbankzentrale am bisherigen Standort in der Wilhelm-Epstein-Straße", erklärte Bundesbankpräsident Joachim Nagel am Mittwoch. Selbst die bereits deutlich zusammengekürzten Umbaupläne fielen demnach deutlich zu teuer aus.
US-Inflation verharrt im Februar bei 2,4 Prozent
In den USA ist die Inflation im Februar stabil geblieben. Die Verbraucherpreise stiegen wie bereits im Januar um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Die massiv erhöhten Öl- und Gaspreise im Zuge des Iran-Kriegs spiegeln sich in den Zahlen noch nicht wieder.
CDU pocht auf "harte Schuldenbremse" - SPD will umfassende Neuerung
In der Debatte um eine Reform der Schuldenbremse warnt die Union vor einer Aufweichung der geltenden Regel - der Koalitionspartner SPD hingegen fordert umfassende Neuerungen. Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Haase (CDU), sprach sich in der "Rheinischen Post" vom Mittwoch für eine "harte Schuldenbremse" aus und bezeichnete die bisherige Regelung als "Erfolgsmodell". Die SPD forderte hingegen eine modernisierte Schuldenregel und erinnerte die Union an den Koalitionsvertrag.
Deutschland gibt Ölreserven frei - Reiche spricht von "gewaltigem" Schritt
Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs gibt Deutschland einen Teil seiner Ölreserven frei. Die Bundesregierung komme damit einer Bitte der Internationalen Energie-Agentur (IEA) nach, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Mittwoch in Berlin. Sie gehe dadurch von sinkenden Spritpreisen aus.
Ministerin Reiche: Spritpreiserhöhungen künftig nur noch einmal am Tag möglich
Angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise in Deutschland infolge des Iran-Kriegs hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche angekündigt, dass Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen dagegen seien jederzeit zulässig, sagte die Ministerin am Mittwoch in Berlin. Die Regierung wolle das Modell, das in Österreich bereits gilt, "so schnell wie möglich" einführen.
Regierungskreise: Deutschland gibt Teil der Ölreserven frei
Angesichts der stark gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs gibt Deutschland einen Teil seiner Ölreserven frei. Das verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen in Berlin. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat für 12.00 Uhr ein Statement angekündigt.
Hamburg-Berlin: Bahn kündigt vollständige Wiederinbetriebnahme für Mitte Juni an
Bei der wetterbedingten Verzögerung der Generalsanierung auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin ist nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) ein Ende absehbar: Ab dem 15. Mai könnten zunächst wieder Züge über den nördlichen Streckenabschnitt fahren, teilte die DB am Mittwoch mit. Ab 14. Juni soll dann die "komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke" erfolgen - gut sechs Wochen später als ursprünglich geplant.
Ölpreise steigen wieder deutlich
Nach einem Rückgang am Dienstag sind die Ölpreise am Mittwoch wieder gestiegen. Der Preis für die Nordseesorte Brent kletterte im europäischen Handel im Vergleich zum Vortag bis zum Vormittag um fünf Prozent auf 92,23 Dollar. Die US-Sorte WTI stieg sogar um 5,9 Prozent auf 88,38 Dollar.
Vier Eier mehr pro Jahr: Pro-Kopf-Verbrauch steigt weiter
Der Verbrauch von Eiern in Deutschland hat im vergangenem Jahr erneut zugelegt. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch stieg um vier Eier auf 252 an, wie das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft (BZL) am Mittwoch vorläufig mitteilte. Der Verbrauch wuchs demnach von zuvor 20,7 Milliarden auf 21 Milliarden Eier an. Mit Blick auf Ostern schätzte das BLZ das Angebot als "knapp, aber langfristig ausreichend" ein.
Hamburg-Berlin: Vollständige Wiederinbetriebnahme laut Bahn erst Mitte Juni
Die Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin verzögert sich nach Angaben der Deutschen Bahn (DB) um mehrere Wochen: Ab 15. Mai könnten Züge zunächst wieder "über den fertiggestellten nördlichen Streckenabschnitt von Hamburg bis Hagenow Land fahren", teilte die DB am Mittwoch mit. Die "komplette Wiederinbetriebnahme der gesamten Strecke" zwischen Hamburg und Berlin erfolge dann am 14. Juni - gut sechs Wochen später als laut ursprünglichem Zeitplan.
Gewinn von Porsche bricht um 90 Prozent ein - Neuer Chef kündigt "Verschlankung" an
Die Krise beim Autobauer Porsche hat den Gewinn im vergangenen Jahr fast aufgezehrt. Er sank um 91,4 Prozent auf noch 310 Millionen Euro, wie Porsche am Mittwoch mitteilte. Der neue Chef Michael Leiters kündigte an, Porsche werde die Führungsstruktur "verschlanken", Hierarchien abbauen und Bürokratie reduzieren. "Wir nutzen die aktuellen Herausforderungen als Chance."
Leere Tanks für E-Zigaretten dürfen nicht an Jugendliche verkauft werden
Leere Tanks für E-Zigaretten dürfen nicht an Kinder und Jugendliche verkauft werden. Händler müssen das Alter der Käufer überprüfen, bevor sie die Ware verkaufen oder verschicken, wie der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch in Karlsruhe entschied. Die Ersatztanks können mit Flüssigkeit zum Verdampfen befüllt werden. (Az. I ZR 106/25)
CDU pocht auf "harte Schuldenbremse"
In der Debatte um eine Reform der Schuldenbremse warnt die CDU vor einer Aufweichung der geltenden Regelung. Der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Christian Haase (CDU), sprach sich in der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe) für eine "harte Schuldenbremse" aus. "Die bisherige Schuldenbremse ist ein Erfolgsmodell." Nicht die derzeit geltende Schuldenbremse sei das Problem, sondern unter anderem "rasant steigende Ausgaben".
Inflationsrate im Februar unter zwei Prozent - Teuerung bei Lebensmitteln geringer
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Februar abgeschwächt: Die Inflationsrate fiel mit 1,9 Prozent wieder unter die Zwei-Prozent-Marke, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte und damit vorläufige Angaben bestätigte. Vor allem die Teuerung bei Nahrungsmitteln habe sich deutlich verringert - günstiger als vor einem Jahr waren vor allem Butter, Olivenöl oder Kartoffeln.
Klima-Allianz und Unternehmen dringen auf Stärkung öffentlicher Verkehrsmittel
Mit Blick auf das erwartete Klimaschutzprogramm der Bundesregierung dringt die Klima-Allianz gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen, der Gewerkschaft Verdi und der Branchenverband der Bauindustrie auf Maßnahmen im Verkehrssektor. Verlangt werden in einer gemeinsamen Erklärung, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch in Berlin vorlag, zusätzliche Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel.
Saarlands Ministerpräsidentin wirft Mineralölkonzernen Abzocke vor
Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) hat angesichts der hohen Spritpreise in Deutschland den Mineralölkonzernen Abzocke vorgeworfen und sich für politische Gegenmaßnahmen wie eine Übergewinnsteuer ausgesprochen. "Die Spritpreise gehen bislang im wörtlichen Sinne aufs Konto der Konzerne", sagte Rehlinger den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwochsausgaben). "Das ist nichts als Abzocke und sollte die Bundeswirtschaftsministerin alle wettbewerbs- und kartellrechtlichen Register ziehen lassen."
BGH entscheidet über Alterskontrolle bei Kauf von leeren Tanks für E-Zigaretten
Um den Jugendschutz beim Verkauf von Zubehör für E-Zigaretten geht es am Mittwoch (08.45) Uhr am Bundesgerichtshof. Dieser entscheidet, ob Verkäufer das Alter ihrer Kunden kontrollieren müssen. Geklagt hat ein Händler gegen einen anderen. Beide verkaufen Ersatzteile für E-Zigaretten, darunter leere Tanks, die mit Flüssigkeit zum Verdampfen befüllt werden können. (Az. I ZR 106/25)
Reform der Schuldenbremse: SPD widerspricht Äußerungen von Merz
Die SPD hat auf eine umfassende Reform der Schuldenbremse gepocht und damit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) widersprochen, der zuletzt gesagt hatte, es gehe nur um "ein paar technische Fragen". "Es darf sich nicht wiederholen, dass wir unser Land auch wegen einer falsch konstruierten Schuldenbremse jahrzehntelang kaputtsparen und dann mit einem gigantischen Sondervermögen aus neuen Schulden wieder reparieren müssen", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Thorsten Rudolph, der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe).
Iran-Krieg: Ölpreis steigt um fünf Prozent
Vor dem Hintergrund des Krieges der USA und Israels gegen den Iran ist der Ölpreis weiter angestiegen. An der Chicagoer Börse legte der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI am Dienstagabend gegen 23.30 Uhr um fünf Prozent auf 87,65 Dollar (75,49 Euro) zu. Die Internationale Energie-Agentur (IEA) beriet derweil in einer Sondersitzung über eine mögliche Freigabe von Notfall-Ölvorräten.
Gewerkschaft ruft zu Streiks bei Lufthansa und Cityline am Donnerstag und Freitag auf
Passagiere der Lufthansa und ihrer Tochter Cityline müssen sich am Donnerstag und Freitag auf Flugstreichungen und -verspätungen einstellen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung (VC) rief am Dienstag zu zweitägigen Streiks bei der Kernmarke Lufthansa, ihrer Frachttochter Cargo sowie bei Cityline auf. Die Pilotinnen und Piloten sollen von Donnerstag um 00.01 Uhr bis Freitag um 23.59 Uhr die Arbeit niederlegen.
Serienhit "Heated Rivalry": Hauptdarsteller Williams verurteilt Hasskommentare
Hauptdarsteller Hudson Williams aus der Erfolgsserie "Heated Rivalry" hat sich in aller Schärfe unter anderem gegen "homophobe, biphobe" und andere Hasskommentare gestellt. Wer solche Kommentare verbreite, solle sich nicht "Fan" nennen, schrieb Williams am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst Instagram. Der Serienstar kritisierte unter anderem auch altersdiskriminierende und frauenfeindliche Kommentare. "Keiner von uns braucht eure hasserfüllte 'Liebe'", fügte er hinzu.
Verdi: Keine Fortschritte bei Tarifverhandlungen für hessische Landesbeschäftigte
Bei den Tarifverhandlungen für die rund 58.000 angestellten Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Hessen hat es aus Sicht der Gewerkschaft Verdi keine Fortschritte gegeben. Ein Angebot der Arbeitgeberseite habe es in der seit Montag andauernden zweiten Runde nicht gegeben, teilte Verdi am Dienstag mit.
"Fantastisches" Jahr: Lego verzeichnet Rekordgewinn
Der dänische Spielwarenproduzent Lego hat ungeachtet wachsender geopolitischer Spannungen ein Rekordjahr verzeichnet. 2025 verbuchte Lego ein Gewinnplus von 21 Prozent auf 16,7 Milliarden Kronen (rund 2,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies war der höchste Gewinn, den der Hersteller jemals erzielte. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf umgerechnet knapp 11,2 Milliarden Euro.
Mögliche Freigabe strategischer Ölreserven: IEA beruft Sondersitzung ein
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat mit Blick auf eine mögliche Freigabe von Notfall-Ölvorräten eine Sondersitzung noch am Dienstag einberufen. Es gehe darum, "die aktuelle Versorgungssicherheit und Marktsituation zu bewerten und eine anschließende Entscheidung darüber zu unterstützen, ob die Notfallvorräte der IEA-Länder dem Markt zur Verfügung gestellt werden sollen", erklärte der IEA-Vorsitzende Fatih Birol nach einem Treffen der G7-Energieminister.
Biontech-Gründer ziehen sich zurück und starten neues Unternehmen
Die Gründer der erfolgreichen Pharmafirma Biontech, das Ehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci, wollen ihre Managementposten bis Ende 2026 abgeben und ein neues Unternehmen gründen. Das teilte Biontech in Mainz am Dienstag mit. Das 2008 gegründete Unternehmen war mit seinem Impfstoff gegen Corona auf Basis der mRNA-Technologie enorm erfolgreich. Nach Bekanntgabe des Führungswechsels fiel die Aktie am Dienstag stark - zeitweise um mehr als 19 Prozent.
Ausbleibende Öl- und Gaslieferungen sorgen für Unruhe in Asien
Viele asiatische Länder sind besonders abhängig von Öl- und Gaslieferungen aus dem Nahen Osten - in der zweiten Woche des Iran-Kriegs nimmt die Unruhe wegen steigender Spritpreise und Sorgen um die Versorgungssicherheit vielerorts spürbar zu. Am Dienstag reagierten weitere Länder mit Rationierungen und weiteren Maßnahmen: In Indien verschärften die Behörden die Kontrolle der Gasverteilung, Taiwan aktivierte ein Notfallinstrument für Ölprodukte und in Thailand wurden staatliche Bedienstete zum Homeoffice aufgerufen.