Arbeitgeberpräsident: Späterer Renteneintritt "nicht beliebt - aber notwendig"
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hält ein späteres Renteneintrittsalter für unumgänglich. Das sei zwar "nicht beliebt - aber notwendig", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Wochenende. Länder wie Dänemark zeigten, dass das funktionieren könne. "Mit der Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte - der sogenannten Rente ab 63 - und einer Kopplung der Regelaltersgrenze an die Entwicklung der Lebenserwartung hätten wir die Debatte vom Tisch."
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Neue Version von Starship-Riesenrakete absolviert Testflug - mit kleinen Pannen
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat eine neue Version seiner Riesenrakete Starship getestet. Das 124 Meter hohe Gefährt hob am Freitag vom SpaceX-Stützpunkt im US-Bundesstaat Texas ab, gut eine Stunde später stürzte die obere Stufe wie geplant in den Indischen Ozean. Die Rakete erreichte allerdings nicht ganz die geplante Umlaufbahn, weil ein Motor während der ersten Zündung eine Fehlfunktion hatte. Außerdem misslang die kontrollierte Rückkehr des Antriebs auf die Erde.
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737-MAX-Abstürze: Boeing muss Fluggesellschaft LOT keinen Einnahmeausfall bezahlen
Im Fall von zwei tödlichen Flugzeugabstürzen aus den Jahren 2018 und 2019 von Boeing-Maschinen des Typs 737 MAX hat ein US-Gericht über Haftungsfragen entschieden. Wie das Gericht in Seattle im US-Bundesstaat Washington am Freitag (Ortszeit) urteilte, kann der US-Flugzeugbauer Boeing nicht für Einnahmeausfälle der polnischen Fluglinie LOT haftbar gemacht werden, nachdem deren 737-MAX-Maschinen in Folge der Abstürze für 20 Monate am Boden bleiben mussten.
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Verheerendes Grubenunglück in China: Mehr als 90 Bergleute ums Leben gekommen
Bei einem verheerenden Grubenunglück im Norden Chinas sind mehr als 90 Bergleute ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, ereignete sich im Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi am Freitagabend aus zunächst ungeklärter Ursache eine schwere Gasexplosion. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich 247 Arbeiter im Bergwerk auf.
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Backhaus verteidigt Rettung von Buckelwal: "Hatte emotionale Bindung"
Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat die umstrittene Rettungsaktion für den gestrandeten und inzwischen gestorbenen Buckelwal verteidigt und mit einer persönlichen Bindung begründet. "Ich habe verantwortungsbewusst gehandelt", sagte er dem "Stern" laut Meldung vom Samstag. "Was wir in Deutschland versucht haben, war einmalig: einen jungen Wal zu retten, ihm seine Freiheit zu schenken."
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SC Freiburg holt Torhüter Backhaus aus Bremen
Europa-League-Finalist SC Freiburg hat U21-Nationaltorhüter Mio Backhaus verpflichtet. Wie der Klub am Samstag bekannt gab, wechselt der 22-Jährige vom Bundesligakonkurrenten Werder Bremen in den Breisgau. Über die Vertragsinhalte machten beide Klubs keine Angaben. Laut Medienberichten beträgt die Ablösesumme 15 Millionen Euro, dies wäre ein Rekord für Freiburg.
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"Einvernehmliche" Trennung: Kniat verlässt Bielefeld
Das Erfolgskapitel von Aufstiegstrainer Mitch Kniat (40) und Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld endet nach drei Jahren. Die "einvernehmliche" Trennung "nach umfangreichen Analysen und tiefgehenden Gesprächen" teilten die Ostwestfalen am Samstagmorgen mit. Kniat hatte die Arminia im Vorjahr zurück in die 2. Bundesliga und mit einem Sensationslauf bis ins Finale des DFB-Pokals (2:4 gegen den VfB Stuttgart) geführt.
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Ein Toter und eine lebensgefährlich Verletzte bei Hausbrand nahe Karlsruhe
Beim Brand eines Einfamilienhauses in Malsch in der Nähe von Karlsruhe ist ein Mann ums Leben gekommen und seine Frau lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer in der Nacht zum Samstag aus zunächst ungeklärter Ursache in dem Haus aus. Feuerwehrleute fanden das Ehepaar bei den Löscharbeiten, es wurde ins Krankenhaus gebracht.
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Industrie- und Handelskammer senkt Konjunkturprognose für 2026 auf 0,3 Prozent
Angesichts des Kriegs im Nahen Osten senkt die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr. Nunmehr geht die DIHK von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von nur noch 0,3 Prozent im Jahr 2026 aus, wie die "Welt am Sonntag" aus der aktuellen Prognose zitierte. Zum Jahreswechsel hatte sie noch ein Plus von einem Prozent veranschlagt.
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Behörden: Zehn Tote und elf Verletzte nach ukrainischem Angriff auf besetzte Gebiete
Nach einem Drohnenangriff auf ein Hochschulgebäude in der fast vollständig von Russland kontrollierten ostukrainischen Region Luhansk am Vortag ist die Zahl der Toten russischen Angaben zufolge auf zehn gestiegen. 38 Menschen seien verletzt worden, während elf Menschen weiterhin vermisst würden, erklärte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Leonid Passetschnik am Samstag. Am Freitag soll russischen Angaben zufolge eine Hochschule in der Stadt Starobilsk von ukrainischen Drohnen getroffen worden sein. Kiew erklärte dagegen, es habe ein Militärhauptquartier bombardiert.
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